Was passiert, wenn du bestimmte Gefühle nicht ablegen kannst? Wenn Du ihre Intensität nicht kontrollieren kannst? Begehren, Unterlegenheit oder übermäßiges Begehrt werden. Wenn sie nach wie vor präsent sind, dich einholen und sich alles plötzlich mit aller Wucht zu wiederholen scheint? Stellst du dich oder läufst du weg? Und was, wenn du nicht weglaufen kannst, wenn sie dich gefangen nehmen und nie wieder freizugeben scheinen?
Wie weit würdest du gehen, um dich endgültig zu befreien?
ICH SEHE DICH ist ein Film über die Macht von Blicken, über das krankhafte Gefühl verfolgt und begehrt zu werden, aber auch darüber selbst zu begehren und die Kontrolle zu verlieren.
Dennis Madaus
„Mann“
Er ist jung und karrierebewusst. Auf den ersten Blick wirkt er wie jemand, der sein Leben genießt und alles unter Kontrolle hat.
Aufgrund seines attraktiven Äußeren und der nach außen präsentierten Lockerheit ist er ein Magnet für das weibliche Geschlecht, fühlt sich aber von den Annäherungsversuchen und den permanenten Blicken unter Druck gesetzt. Es gelingt ihm nicht, sich ganz auf jemanden einzulassen.
Am Set von ICH SEHE DICH (Fotos: Eugen Geisler und Manuel Revo)

Isabel Meier-Koll
„Frau“
Sie ist eine begehrenswerte Frau, die durch ihre fröhliche Art schnell die Aufmerksamkeit ihrer Mitmenschen auf sich zieht und mit ihrer Offenheit die Sympathien für sich gewinnt. Sie kann sowohl eine enorme Selbstsicherheit und Willensstärke, als auch eine süße Weiblichkeit ausstrahlen. Sie wechselt gekonnt zwischen beidem, weshalb sie es nicht gewohnt ist, in Sachen Männern vor den Kopf gestoßen zu werden.